Zum Inhalt springen
Agentic · Agent-to-Agent Commerce

Wenn der KI‑Agent kauft,
entscheidet sich Ihr Umsatz vorher.

KI-Agenten recherchieren, vergleichen und kaufen heute schon für Menschen und Unternehmen. Dieser Leitfaden erklärt die Protokolle, den Markt und die konkreten Schritte, mit denen Händler im DACH-Raum agent-ready werden.

bis 17 Mrd. €
Agenten-Umsatz im dt. E-Commerce bis 2030 (PwC)
48 %
der KI-Nutzer würden den Einkauf an einen Agenten delegieren (Ketchum)
~4×
schnellere Verbreitung als der klassische E-Commerce

Vom Klick zum Auftrag: Was sich gerade verschiebt

Zwei Jahrzehnte E-Commerce waren darauf optimiert, einen Menschen durch einen Funnel zu führen: Suche, Produktseite, Warenkorb, Checkout. Agentic Commerce kehrt das um. Nicht mehr der Mensch klickt – ein KI-Agent übernimmt Recherche, Vergleich und Kauf. Die entscheidende Frage für Händler verschiebt sich damit von „Wie überzeuge ich den Besucher?“ zu „Wie wird mein Sortiment von einem Agenten gefunden, verstanden und ausgewählt?

Diese Verschiebung ist nicht theoretisch. Mit ChatGPT Instant Checkout kaufen Menschen seit Ende 2025 direkt im Chat. Google und Coinbase haben mit AP2 eine Zahlungs­schicht für autonome Agenten gestartet, Visa und Mastercard ihre Agenten-Bezahl-Infrastruktur. Der Handel bekommt einen neuen Kanal – und der hat eigene Regeln.

Markt DACH

Kein Hype-Zyklus – ein Kanal, der gerade entsteht

113 Mrd. €

Volumen des deutschen Onlinehandels bis 2030 – über 10 % davon entfallen laut PwC auf Agentic Commerce.

74 %

der Befragten sind überzeugt, dass sich der Einkauf per KI-Agent langfristig durchsetzt.

25–30 %

nutzen in Deutschland schon heute KI im Einkauf – für Preisvergleich, Recherche und Markenentdeckung.

Alle Marktdaten Deutschland

Für Händler

Drei Schritte, um agent-ready zu werden

  1. Maschinenlesbar werden

    Ein Agent wählt nur, was er sauber versteht. Strukturierte Produktdaten, Feeds und Schema-Markup sind die Grundlage – ohne sie bleiben Sie für Agenten unsichtbar. Mehr zur Sichtbarkeit für Agenten →

  2. Sichtbarkeit prüfen

    Werden Ihre Produkte in ChatGPT, Perplexity und AI Overviews genannt? Diese Generative Engine Optimization entscheidet, ob ein Agent Sie überhaupt in Betracht zieht.

  3. Agenten-Kanal pilotieren

    Vom Agentic Checkout bis zur Anbindung an Agenten-Zahlungen: Ein klar abgegrenzter Pilot zeigt den Wert, bevor groß investiert wird.

Nächster Schritt

Wie agent-ready ist Ihr Unternehmen?

Beantworten Sie 8 kurze Fragen und erhalten Sie sofort eine ehrliche Einordnung plus die nächsten konkreten Schritte – in unter 2 Minuten.

Häufige Fragen

Agentic Commerce – kurz beantwortet

Was ist Agentic Commerce?
Agentic Commerce ist Handel, bei dem ein KI-Agent im Auftrag eines Menschen oder Unternehmens eigenständig recherchiert, vergleicht, auswählt und kauft – statt dass ein Mensch jeden Schritt manuell ausführt.
Was bedeutet Agent-to-Agent Commerce konkret?
Beim Agent-to-Agent Commerce verhandelt der Einkaufs-Agent des Käufers direkt mit dem Verkaufs-Agenten des Händlers und schließt die Transaktion ab. Maschine kauft bei Maschine, abgesichert über Protokolle wie A2A und AP2.
Ist Agentic Commerce schon Realität?
Ja. Seit Ende 2025 ermöglicht ChatGPT Instant Checkout (über das Agentic Commerce Protocol mit Stripe) Käufe direkt im Chat. Visa und Mastercard haben mit Intelligent Commerce bzw. Agent Pay produktive Zahlungs-Infrastruktur gestartet.
Was müssen Händler jetzt tun?
Drei Dinge: erstens strukturierte, maschinenlesbare Produktdaten schaffen; zweitens prüfen, ob die Produkte in KI-Antworten erscheinen; drittens einen ersten Agentic-Checkout-Kanal evaluieren. Der Readiness-Check zeigt den individuellen Startpunkt.

Alle Fragen ansehen →