Discovery: Agenten müssen sich erst finden
Bevor zwei Agenten Geschäfte machen, muss der eine wissen, was der andere kann. A2A löst das über Capability-Discovery: Ein Agent veröffentlicht maschinenlesbar seine Fähigkeiten – etwa „ich verkaufe Produktkategorie X, akzeptiere Zahlungsart Y, liefere in Region Z“. Andere Agenten können diese Fähigkeiten abfragen und passende Partner auswählen.
Der Protokoll-Stack im Überblick
| Protokoll | Verbindet | Rolle im Commerce |
|---|---|---|
| MCP | Agent ↔ Tools/Daten | Agent greift auf Shop-API, Katalog, Lager zu |
| A2A | Agent ↔ Agent | Käufer- und Verkäufer-Agent finden & verhandeln |
| AP2 | Agent ↔ Zahlung | Erweiterung von A2A für sichere Transaktionen |
| ACP | Agent ↔ Händler-Checkout | Kaufabschluss (OpenAI/Stripe-Ansatz) |
Warum 150+ Organisationen mitmachen
Ein Agenten-Ökosystem funktioniert nur, wenn Agenten verschiedener Anbieter interoperabel sind – sonst entstehen isolierte Inseln. Die breite Beteiligung an A2A (innerhalb eines Jahres auf über 150 Organisationen gewachsen) ist deshalb das stärkste Signal dafür, dass Agent-to-Agent Commerce kein Einzelanbieter-Experiment bleibt, sondern eine gemeinsame Infrastruktur wird.
Wie auf A2A die Zahlung aufsetzt, erklärt AP2. Was das für Ihr Sortiment bedeutet, zeigt Sichtbar für KI-Agenten.